Diversity Management entwickeln

 

Diversity steht für die Vielfalt von Lebens- und Berufserfahrung. Sichtweisen und Werten, die als Kapital in den Arbeitsbereich eingebracht werden könnten. Diversity Management bedeutet die gezielte Wahrnehmung, das aufrichtige Wertschätzen und das bewusste Nutzen dieser Unterschiede wie Alter, Geschlecht, Rasse, ethnische Herkunft, körperliche Behinderung, sexuelle Orientierung, Religion etc. Diversity richtet sich nicht nur nach innen, sie richtet sich auch nach außen und auf das gesamte Umfeld des Unternehmens wie Kunden, Lieferanten, Gesellschaft etc.

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Wir leben im „Global Village“ – Diversity Management entwickeln

Die Gesellschaft ändert sich

  • Über 50 Prozent der Weltbevölkerung sind Frauen.
  • Es gibt mehr Möglichkeiten für den Einzelnen.
  • Interkulturelle Netzwerke treiben den Wandel voran.
  • Die Alterspyramide betrifft uns alle.

 

Der Markt ändert sich

  • Der Wettbewerb um Kunden und Talente nimmt zu.
  • Märkte verlangen besondere Qualifikationen.
  • Kunden und Geschäftspartner bilden ein weltweites Netzwerk.
  • Lokale Märkte haben bindende rechtliche Besonderheiten.

Diversity bedeutet Vielfalt – Diversity Management entwickeln

Ist Diversity Management nur ein Frauenthema oder eines für Homosexuelle? Diversity ist immer dann ein Thema, wenn die Unterschiedlichkeit oder die Vielfalt kein Thema sein darf. Überall finden Bipolaritäten im Leben statt: alt/jung, reich/arm, Frau/Mann etc. Der Begriff steht für den ganzheitlichen Ansatz, die Unterschiedlichkeit von Menschen als Chance und Potenzial für das Unternehmen zu nutzen und diese Vielfalt auch auf die Beziehungen im Umfeld des Unternehmens zu übertragen. Langfristig bedeutet dies eine Kulturveränderung im Unternehmen. Diversity bedeutet:

  • Fördern des Verständnisses unterschiedlicher Perspektiven
  • Aushalten von Wiedersprüchen
  • Erziehung zu Respekt vor anderen Menschen
  • Abbau von Vorurteilen

Vielfalt bedeutet Stärke

Diversity verlangt innere Stärke, ein Umfeld von Toleranz und gegenseitigem Respekt. Darin können Menschen Persönlichkeit entwickeln und Außergewöhnliches leisten. Unternehmen, die die Vielfalt als Stärke integrieren, sind auf die mannigfaltigen zukünftigen Marktveränderungen gut vorbereitet. Auch die Märkte passen sich zunehmend der Vielfalt an – sie bieten immer individuellere Produkte und Dienstleistungen an. Denken Sie nur einmal, wie viele Sorten Cornflakes heute zu kaufen sind. Kunden wollen in ihrer Vielfalt wahrgenommen werden. Die Marktsegmentierung wird immer feiner und die Kundengruppen ständig kleiner. Unternehmen, die den Umgang mit dieser Vielfalt und den sich daraus entwickelnden Herausforderungen fördern, werden sich einfacher auf den zunehmend globaleren Märkten behaupten können.

 

 

Diversity ist Einstellungssache

Diversity ist eine Frage der Unternehmenskultur. Bestehen die obersten Managementebenen aus Männern einer Nationalität und Alterstgruppe, ist dies kein gutes Vorbild. Diversity soll sich auf allen Organisationsebenen und in allen Bereichen abbilden.

Diversity beginnt im Kopf:

  • Die Fähigkeit und den Willen haben, sich in andere Kulturen hineinzudenken.
  • Die Bereitschaft haben, voneinander zu lernen.
  • Daran glauben, dass die Vielzahl der Perspektiven die Möglichkeiten erweitert und damit bessere Lösungen ermöglicht.
  • Die Bereitschaft haben, Ausbildung und Förderung der Vielfalt gezielt zu unterstützen.

Diversity ist eine grundsätzliche Einstellung und Haltung. Sie kann nicht von heute auf morgen in einem Unternehmen umgesetzt werden. Diversity benötigt einen langfristigen Wertewandel.

 

Unterschiede fruchtbar machen – Diversity Management entwickeln

Welchen Nutzen kann das Unternehmen aus dem Vielfalt ziehen?

  • stärkere Mitarbeiterbindung und Identifikation mit dem Unternehmen
  • höhere Produktivität und Zielerreichung
  • erhöhte Attraktivität als Arbeitgeber
  • Stärkung des Selbstwertgefühls der Mitarbeiter und mehr Motivation und Freude an der Arbeit
  • breitere Kundenbasis wird angesprochen
  • verbesserte Kundennähe durch feineres Bewusstsein für die Unterschiede der Kunden
  • Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven und damit mehr Teamerfolg

 

Zwei Handlungsebenen

Auf der Personenebene die Mitarbeiter im Umgang mit Unterschiedlichkeit stärken durch:

  • Integration von Diversity-Themen in alle Schulungsmaßnahmen.
  • Awareness Trainings: Kompetenz im interkulturellen Umgang schulen.
  • Unterstützung der Konfliktbereitschaft und Entwicklung von Konflikt-Lösungsfähigkeiten.

Auf der Organisationsebene und in Teams Strukturen und Bedingungen schaffen, die die Kultur der Vielfalt unterstützen:

  • interkulturelle Projektteams schaffen und multikulturelle Netzwerke fördern.
  • Kommunikationskultur von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt pflegen.

Integrieren Sie Diversity in die Zielvereinbarungen der Führungskräfte und in das Leitbild. Und beziehen Sie das Thema Diversity in Kundenveranstaltungen ein.

Mitarbeiter mit Zielen führen

In ihrem Führungsalltag geht es täglich um Ziele, die erreicht werden müssen, ob im Rahmen eines Beurteilungsgesprächs, bei der Delegation von Aufgaben, am Anfang und Ende eines Kritikgesprächs oder einfach zum Abschluss einer Teambesprechung. Ziele sind Soll-Größen, mit denen ein Ist-Zustand verglichen wird.

 

Die Grundlagen – Diversity Management entwickeln

Das Zielvereinbarungsgespräch sollte in einer entspannten und störungsfreien Atmosphäre geführt werden. Starten Sie mit einem positiven Einstieg in das Gespräch. Erläutern Sie im Gespräch als Erstes die Ziele Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens, und beschreiben Sie die Ziele, die Ihnen durch Ihren Vorgesetzten vorgegeben sind. Das er- leichtert dem Mitarbeiter, den Gesamtzusammenhang zu verstehen, und verdeutlicht ihm, dass sein Arbeitseinsatz nötig ist, um die festgelegten Ziele zu erreichen und somit zum Erfolg Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens beizutragen. Vereinbaren Sie mit jedem Mitarbeiter individuell angemessene Ziele. Legen Sie die Messlatte nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig an: Nur herausfordernde, aber realistische Ziele wirken motivierend. Halten Sie die vereinbarten Ziele gemeinsam schriftlich fest. Das schafft mehr Verbindlichkeit. Vereinbaren Sie immer einen Zeitplan.

Unternehmensführung

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