Generation Z umfasst Menschen, die ungefähr zwischen 1997 und 2012 geboren wurden. Sie ist die jüngste Generation, die gerade verstärkt in den Arbeitsmarkt eintritt und dort bereits deutliche Spuren hinterlässt. Statistiken zeigen: Diese Generation verändert nicht nur wie Arbeit gemacht wird, sondern auch warum und wo sie arbeiten möchte.
Gen Z auf dem Arbeitsmarkt – Größe & Anteil
- Gen Z macht heute einen wachsenden Anteil der Erwerbstätigen aus und wird laut Prognosen bis 2030 etwa 27–30 % der globalen Arbeitskräfte stellen – ein erheblicher Einfluss auf die Arbeitswelt. (Whop)
- In den USA lag der Anteil der Gen Z an der Gesamtbelegschaft 2024 bei rund 18 %, während ältere Generationen wie die Babyboomer abnahmen. (Forbes)
Einstellungen zur Arbeit – Werte & Erwartungen
Zweck und Sinn statt nur Gehalt:
Gen Z legt großen Wert darauf, dass ihr Job nicht nur zum Überleben da ist, sondern Sinn und purpose vermittelt:
- 86 % sehen Sinn als entscheidend für Jobsatisfaction. (Forbes)
- Viele würden eine Stelle ablehnen oder kündigen, wenn sie nicht mit ihren persönlichen Werten und ethischen Vorstellungen übereinstimmt. (Forbes)
Work-Life-Balance & Flexibilität:
- 77 % der Gen Z bewerten eine ausgewogene Work-Life-Balance als zentral. (Forbes)
- Flexibles Arbeiten wird stark bevorzugt, vielen sind Hybrid- oder Remote‑Modelle wichtig. (LinkedIn)
Nach einer britischen Erhebung möchten nur rund 10 % der Gen Z noch vollständig im Büro arbeiten. (The Times)
Arbeitsverhältnisse & Jobwechsel
Hohe Wechselbereitschaft:
- Ein erheblicher Anteil der Gen Z denkt darüber nach, den Job innerhalb eines Jahres zu wechseln, oft weil Arbeitsbedingungen oder Werte nicht passen. (World Economic Forum)
- Viele streben kurze Zeiträume in einer Position an, um Erfahrung zu sammeln oder schneller weiterzukommen oder neue Chancen zu nutzen. (Randstad)
Traditionelles Karriereverständnis ist im Wandel:
- Nur etwa 23 % der Gen Z können sich vorstellen, bis zur Rente beim gleichen Arbeitgeber zu bleiben. (Statista)
- Gleichzeitig erwarten viele junge Berufstätige frühe berufliche Entwicklung: z. B. wollen rund 70 % innerhalb der ersten 18 Monate eine Beförderung. (CAKE.com™)
Technologie & Arbeitsweise
Gen Z gilt als digitale Generation – und das spiegelt sich auch in Arbeitsstatistiken wider:
- Sie nutzt im Arbeitskontext viel häufiger digitale Tools, Messaging und AI‑Unterstützung als ältere Generationen und bringt diese Erwartungen in Unternehmen ein. (LinkedIn)
- Viele junge Mitarbeitende sind schon heute vertraut mit KI‑Tools für Produktivität und Skills‑Aufbau. (Randstad)
Mental Health & Kommunikation
- Gen Z betont mentale Gesundheit am Arbeitsplatz stärker als frühere Generationen und erwartet Unterstützung von Arbeitgebern. (LinkedIn)
- Die Art der Kommunikation unterscheidet sich ebenfalls: Digitale Kommunikation wird bevorzugt, während klassisches „Small Talk“ teilweise als schwieriger empfunden wird. (New York Post)
Herausforderungen
Trotz vieler Stärken steht Gen Z auch vor Herausforderungen:
- In manchen Regionen sank die Zahl klassischer Einstiegsmöglichkeiten, was die Jobsuche erschwert. (randstadusa.com)
- Konflikte zwischen Generationen können am Arbeitsplatz auftreten, vor allem wenn Arbeitsstile und Erwartungen stark voneinander abweichen. (IGES Institut GmbH)
Fazit – Gen Z verändert Arbeit
Die Statistiken zeigen, wie Generation Z die Arbeitswelt neu definiert:
- Sie bringt neue Prioritäten wie Purpose, Flexibilität und Digitalität ins Spiel. (Forbes)
- Sie ist weniger auf traditionelle Karrierewege fixiert, sondern sucht Entwicklung und Werte‑Passung. (Forbes)
- Arbeitgeber, die auf diese Erwartungen eingehen, gelten als attraktiver und können junge Talente besser binden. (LinkedIn)
Kurz gesagt: Gen Z steht für Wandel in der Arbeitswelt – nicht nur in Zahlen, sondern im Mindset. Unternehmen, die diese Trends verstehen, haben einen Vorteil im „War for Talent“.
Wenn du möchtest, kann ich den Beitrag auch als kürze Infografik, für Social Media oder mit regionaler Fokussierung (z. B. Deutschland) aufbereiten.